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mal schlechte Laune

So, nachdem jetzt alle wieder gesund sind, merke ich, wie bei mir der Akku ziemlich leer ist. So liebreizend alle sind, aber nach pausenlosem Organisieren von Bedürfnisbefriedigungen ist gerade so ein gewisser Nullpunkt bei mir gekommen. Bräuchte Urlaub. Aber wie? Alleine etwa? Nö, natürlich mit Familie. Macht also nicht so viel Sinn der Urlaubsgedanke.

Aber was strengt so an? Dieses ständige Organisieren von dem und von dem, hier ist noch eine Kante, die das Baby verletzen könnte, das muss man noch besorgen und hier ist noch etwas zu lösen. Puh.

Ich habe mal von Eckhart Tolle das schöne Buch "Jetzt" gelesen. Da steht drin, dass das Leben hier und jetzt stattfindet und alles andere Phantasie ist. (ok, das ist jetzt stark verkürzt). Im Prinzip stimmt es aber dahingehend, als man so oft Sachen macht, um die Zukunft irgendwie besser zu gestalten. Und dabei die Gegenwart vergisst.

Mein Versuch ist, in jedem Tag immer wieder wenigstens Momente zu finden, die das hier und jetzt wunderbar und einzigartig machen. Wenn es mir gut geht, gelingt das bei allem Streß auch ganz gut. Wenn es mir nicht gut geht, dann tut sich auch das schönste Lächeln schwer, mir ein gelungenes hier und jetzt zu bescheren.

Merke, dass die Hausarbeit zwar gut ist, um den Kopf leerzubekommen von Arbeit und derlei Dingen. Aber wenn es dann so Tage gibt, an denen man nur mit der Verkäuferin im Supermarkt einen zweizeiligen Dialog hat und ansonsten mit dem Baby monologisiert, dann ist das halt doch ein wenig mager. Und so leer muss der Kopf dann auch nicht werden.

Habe mich jetzt angemeldet für einen Fenkid-Kurs mit anderen Babies. Der geht am September los und bringt dann auf jeden Fall Abwechslung ins Einerlei. Inhalt des Kurses: Wir beobachten unsere Babies und reden darüber, was sie machen. Klingt entspannt.

Paola geht es trotz meines Stimmungstiefes gut. Sie schreit wenig und wenn zielgerichtet wenn es pro Nahrung oder contra Schlaf geht. Ansonsten ist sie ziemlich zufrieden, wenn ich sie im Carrier rumtrage, hin und wieder mit ihr spiele und manchmal etwas essbares anbiete. Höhepunkt heute: Ich mache einmal die Woche für die ganze Woche frischgepressten Saft und wenn ich wieder eine Aufbewahrungsflasche voll habe, dann gab es für Paola eine Belohnung in Form eines Schluckes. Das steigerte sich insofern, als Paola immer ungeduldiger wurde, bis ich endlich wieder eine Flasche fertig hatte. Und jetzt sieht meine Brust so verkratzt aus wie nach zwei Nächten wildem Sex.

Morgen und übermorgen habe ich jetzt den ganzen Tag zusammen mit Paola und Clara, der dreijährigen Tochter von mir. Hab da schon ein bisschen Bammel, wie das mit den zwei Mädels wird, so den ganzen Tag alleine mit ihnen und ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. Hatte ich so ja auch noch nicht...!

Bis zum nächsten Eintrag. Servus sagt: der Tom

12.8.14 19:49

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