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Erster Eintrag - was bisher geschah....

So, bevor es so richtig losgeht, hier die Zusammenfassung, was bisher so los war...!

Wir sind eine klassische Patchworkfamilie: Meine Frau Viki hat ihren jetzt siebenjährigen Sohn Yannick aus Berlin mitgebracht, meine dreijährige Tochter Clara wohnt bei ihrer Mutter in Muenchen, uebernachtet im Schnitt einmal die Woche bei uns und zusammen haben wir Töchterlein Paola.

Und bevor mich Frauen zum Helden abstempeln, weil ich eine sechsmonatige Elternzeit mache, hier das Geständnis: Eigentlich waeren mir zwei Monate durchaus genug gewesen, aber dann haette meine Frau möglichwerweise ihren Job verloren. So "musste" ich sechs Monate machen, aber es war ein interessanter Prozess. Je näher der 15. Juli rückte, desto mehr freute mich die Aussicht auf sechs Monate Familie statt Arbeit.

Wie es mit meiner Arbeit weitergeht, wenn ich zurückkomme? Ich bin da einfach Optimist. Alle haben mich mit herzlichsten Worten verabschiedet und von daher hoffe ich einfach, dass später alles nahtlos so weitergeht. Unsicherheit ist immer da, aber so ist das Leben nun einmal. Aber sicher ist, dass ich ein halbes Jahr Familienleben pur habe. Und das ist definitiv ein Abenteuer.


Was mich wirklich erschreckt hat vor der Elternzeit: Da las ich in einem Artikel, dass Babies die beste Atemtechnik überhaupt haben. Aller Menschen. Und diese Atemtechnik befähigt sie dazu, zehn Stunden lang zu schreien, ohne zu ermüden. Zehn Stunden. Das ist in etwa die Zeit, in der meine Frau aus dem Haus ist, um zu arbeiten. ZEHN STUNDEN !?!

Also Bammel hatte ich schon, als meine Frau irgendwann mal tatsächlich zu ihrem ersten Arbeitstag ging.

O Wunder, Paola, die ja sowieso das schoenste, liebreizendste und suesseste Baby aller Zeiten ist, erwies sich auch noch als das intelligenteste und empathischste Baby, das jemals diesen Planeten beehrt hat. Den nervoesen Papa beruhigte sie mit regelmaeßigen ruhigen Schlaf, einem Aufwachen mit einem Lachen und Prusten und sogar das Abhalteritual vor dem Spiegel (Pipi und Kacken, zur Erinnerung, wer das Profil nicht gelesen hat) absolvierte sie mit blendender Laune. Wahnsinn. Also bei meiner Frau, wenn ich da manchmal so zuhoere... mhhm. Eine regelrechte Euphorie stellte sich ein.

Als ich dann auch noch eines regnerischen Montags morgens den Sohn meiner Frau in die Schule brachte, bis 14 Uhr Paola bespasste und den Schlaf erfolgreich bewachte, um dann mit ihr im Carrier und im stroemenden Regen Clara von der Krippe abzuholen, Paola meiner Frau zu uebergeben, um dann mit Clara zur Musikstunde zu gehen und im Anschluß ins Bett zu bringen, was problemlos gelang... ja, dann habe ich abends nur noch schweigend ein Bier getrunken. So fix und fertig war ich schon seit Monaten nicht mehr. Aber glücklich.

Mittlerweile haben wir eine Kurzurlaub hinter uns, den wir abgebrochen haben, weil Paola 40 Grad Fieber hatte und wir etwas Angst bekommen haben, Viki ist auch krank geworden, Clara schlaeft gerade nebenan und Yannick ist bei seinem Papa in Berlin. Den tapferen jungen Mann habe ich im Zug begleitet, weil die Mama ja krank war.

Momentan sind jetzt alle wieder gesund. Viki arbeitet tageweise, also nicht ninetofive im Buerojob. Was natuerlich sehr angenehm ist, weil ich nicht jeden Tag den gleichen Ablauf haben werde, sondern wir koennen auch einzelne Tage als Kleinfamilie zu dritt oder zu viert oder zu fuenft erleben.

Was mir Sorge macht:
Paola ist zwar wieder gesund, aber obwohl sie mit mir alleine wirklich sehr liebreizend ist und die zehn Stunden Schreikapazitaet bei weitem nicht ausschoepft, so ist sie im Beisein der Mutter doch not amused, wenn ich sie im Arm halte. Dann will sie zu Mami und das aeussert sie sehr deutlich. Aber: ich habe halt mal keine Milch, die ich ihr geben kann. Und: Sie zahnt. Potential fuer groessere Unruhe... Meine naechsten Einsaetze als Papi alleine mit Paola sind am Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Dann sind es wieder zehn Stunden bis Viki kommt. Eintraege folgen.

Servus sagt: der Tom

3.8.14 23:18

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